Der Notstand, der bleibt
Als erste deutsche Stadt rief Konstanz den Klimanotstand aus und gab sich ehrgeizige Ziele. Sechs Jahre später ist die Stadt am Bodensee weit davon entfernt, sie zu erreichen. War alles nur PR?
Als erste deutsche Stadt rief Konstanz den Klimanotstand aus und gab sich ehrgeizige Ziele. Sechs Jahre später ist die Stadt am Bodensee weit davon entfernt, sie zu erreichen. War alles nur PR?
Unabhängige Initiativen und Vereine stehen in Ostdeutschland massiv unter Druck. Vor allem Rechtsextreme machen mobil gegen Vielfaltsangebote und Demokratieförderung. Und die CDU hilft der AfD dabei.
Die Aktivisten der Letzten Generation veranstalten unter neuem Namen ein »Parlament der Menschen« auf der Wiese vor dem Reichstag. Sie wollen eine Politik für eine bessere Welt entwickeln.
Sie wurden versklavt, prostituiert, gefoltert: Nach der Flucht leiden viele Migranten unter psychischen Problemen, einzelne werden zu Gewalttätern. Ein Hilfsprojekt will das verhindern. Ein Modell für ganz Deutschland?
Die Letzte Generation gibt sich einen neuen Namen und will mit »Parlamenten der Menschen« selbst Politik machen. Und wenn Bund, Länder und Städte nicht reagieren? Aktivist Raphael Thelen sagt: Dann soll ziviler Ungehorsam folgen.
Tausende Menschen wollten in Riesa den Parteitag der AfD verhindern. Sie hofften auf einen »krassen kollektiven Moment«. Am Ende erzielten sie einen Teilerfolg, die Tagung fand statt, startete aber mit Verspätung.
Die einst stolze Zechenmetropole Wanne-Eickel heißt heute nur noch Wanne und ist ein Stadtbezirk von Herne. Nun sucht der Ort eine neue Identität, mithilfe von Beratern. Kann eine Stadt sich neu erfinden?
Hohe Wahlergebnisse für die AfD, extremistische Aufmärsche, radikale Gesänge: Warum ist der rechte Rand für junge Menschen so attraktiv geworden? Die SPIEGEL-Titelstory.
In Dippoldiswalde in Sachsen wollten engagierte Jugendliche einen Tag nach der Landtagswahl ein Zeichen gegen die AfD setzen. Doch der rechte Montagsprotest ist doppelt so groß. Wie reagieren beide Seiten?
Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Zehntausende heimatlose Jüdinnen und Juden aus ganz Europa vor Antisemitismus. Ihr Ziel: Palästina. Eine Route führte zu Fuß über die Alpen. Auf einer Gedenkwanderung gehen Menschen heute den Weg nach.