Die Wahlentscheidung von Chefredakteuren, Khashoggis ungeklärter Tod & Palmers Facepal‪m‬

Der Ex-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer ist beim Spiegel jetzt doch schon früher raus und der Grünen-Politiker Boris Palmer bringt mit versuchter Satire die Deutsche Presseagentur auf die Palme. In Deutschland soll zudem eine Politiker-Version der Sendung „Undercover Boss“ laufen. Nicht laufen wird hingegen das Konzert von ZDF und der Band Feine Sahne Fischfilet im Bauhaus Dessau, das möchte die Band nämlich nicht rein lassen.

Der Journalist Stefan Fries hat im Deutschlandfunk seine Kritik an Politikerzitaten ohne Einordnung kundgetan. Und nicht nur er hat da was zu kritisieren.

Das große und besorgniserregende Thema dieser Woche war die Tötung des saudischen Autors Jamal Khashoggi, der unter anderem für die Washington Post geschrieben hat und seit dem 2. Oktober 2018 vermisst wurde. Saudi-Arabien bestätigte inzwischen, dass der Autor im Konsulat in Istanbul zu Tode kam, die Frage ist nur unter welchen Umständen.

Wir haben Euch auf Instagram gefragt, ob Chefredakteure innerhalb ihres Mediums kommunizieren sollten, welcher Partei sie nahestehen. Hintergrund ist, dass Zeit Online-Chefredakteur Jochen Wegner in seinem Podcast mit Zeitmagazin-Chefredakteur Christoph Amend genau das getan hat. Er erzählt offen, wen er gewählt hat und welche Partei er aktuell attraktiv findet. Zufällig ist dessen Parteivorsitzender Gast des Podcasts. Wir diskutieren, ob es gut ist, dass Chefredakteure ihre Wahlentscheidung offenlegen und kommentieren eure Antworten.

Die neuen Meinungsmacher sind links. Und Russen. Nach Fake News im Stil von Breitbart schlägt die EU jetzt mit einer PR Task Force zurück. RT baut virale Seiten auf und die Taz gründet einen linken Rechercheverbund.


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